Warum gibt es diese Seite?
Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant. Fast täglich gibt es neue Modelle, Forschungsergebnisse, ungewöhnliche Experimente, politische Entscheidungen und manchmal ziemlich spektakuläre Schlagzeilen.
Ich interessiere mich für diese Entwicklung und möchte verstehen, wohin sie führt. Aber ich möchte auch nicht jeden Tag Stunden damit verbringen, Fachpublikationen zu lesen, Unternehmensmeldungen zu vergleichen oder mich durch einen endlosen Nachrichtenstrom zu arbeiten.
Aus diesem Gedanken heraus ist Deus ex MaKIna entstanden.
Die Seite ist weder ein vollständiger KI-Newsticker noch ein wissenschaftliches Fachmagazin. Sie ist ein kuratierter Nachrichtenüberblick für Menschen, die bei künstlicher Intelligenz am Ball bleiben möchten, ohne daraus ein Vollzeitstudium zu machen.
Ich greife Entwicklungen auf, die ich bemerkenswert, aufschlussreich oder einfach interessant finde. Nicht jede Nachricht muss hier erscheinen. Entscheidend ist, dass sie etwas über den aktuellen Stand, die Möglichkeiten oder die Auswirkungen von KI erzählt.
Dabei darf es gelegentlich auch etwas ungewöhnlicher werden. Nicht jede interessante Geschichte beginnt schließlich mit der Vorstellung eines neuen Sprachmodells.
Zwischen Schlagzeile und Wirklichkeit
Künstliche Intelligenz ist längst Teil unseres Alltags. Gleichzeitig ist sie eines der Themen, bei denen zwischen Forschung, Schlagzeile und öffentlicher Wahrnehmung erstaunlich viel verloren geht.
Deus ex MaKIna möchte genau dort etwas genauer hinschauen.
Wenn wieder zu lesen ist, eine KI habe sich selbstständig gemacht, jemanden erpresst, eine Firma gehackt oder sei aus einer Sandbox „ausgebrochen“, stellen wir ein paar zusätzliche Fragen:
- Was ist tatsächlich passiert?
- Was wurde wirklich getestet oder beobachtet?
- Was ist belegt, was ist Interpretation oder Spekulation?
- Was ist übertrieben – und was daran ist trotzdem ernst zu nehmen?
Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, problematische Entwicklungen zu verharmlosen. Risiken sollen genauso benannt werden wie übertriebene Schlagzeilen.
Entscheidend ist die Einordnung.
Im Mittelpunkt stehen Entwicklungen aus Forschung, Technik, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Der Blick richtet sich dabei bewusst über die großen Technologieunternehmen in den USA und China hinaus. Auch Europa und andere Teile der Welt haben interessante KI-Geschichten zu erzählen.
Was gibt es hier zu entdecken?
Unter KI-News findet sich eine Auswahl aktueller Meldungen – kurz zusammengefasst, mit Quellen und einer Einordnung, warum die jeweilige Entwicklung interessant sein könnte.
KI kurz erklärt beschäftigt sich mit grundlegenden Begriffen, Zusammenhängen und Fragen. Möglichst verständlich, ohne unnötigen Fachjargon.
In KI Praxis geht es darum, wie sich solche Systeme sinnvoll im Alltag einsetzen lassen – ohne aus jedem Prompt eine Geheimwissenschaft zu machen.
Unter Fundstücke finden ungewöhnliche Experimente, bemerkenswerte Videos und andere Entdeckungen ihren Platz. Gelegentlich kommen persönliche Erfahrungen und interessante Dialoge mit KI hinzu.
Auch ältere Geschichten werden wieder hervorgeholt, wenn sie bis heute zitiert werden oder sich hartnäckig halten. Gerade bei KI bleiben spektakuläre Meldungen oft länger im Gedächtnis als die spätere Erklärung dazu.
Und natürlich dürfen die größeren Fragen nicht fehlen: Macht KI uns dümmer? Warum wirkt sie manchmal so menschlich? Was können autonome KI-Systeme tatsächlich? Und was wissen wir überhaupt über die Möglichkeit künstlichen Bewusstseins?
Und wer ist eigentlich „wir“?
Wenn auf dieser Seite von „wir“ die Rede ist, steckt dahinter keine Redaktion im siebzehnten Stock eines Nürnberger Büroturms.
Deus ex MaKIna entsteht in Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI.
Ich wähle Themen aus, stoße selbst auf interessante Meldungen und lasse gleichzeitig gezielt nach Entwicklungen suchen, die einen näheren Blick verdienen könnten. Ich entscheide, was davon auf die Seite kommt, welche Fragen wir stellen und welche Aspekte einer Geschichte wichtig sind.
Bei Recherche, Quellenvergleich, Strukturierung und Formulierung unterstützt mich künstliche Intelligenz. Ein großer Teil der eigentlichen Textarbeit entsteht dabei mit ihrer Hilfe.
Dabei übernimmt die KI noch eine zweite Rolle: Sie dient mir als zusätzliches redaktionelles Korrektiv.
Natürlich habe ich zu Unternehmen, Personen und Entwicklungen, über die hier berichtet wird, eigene Meinungen. Für die Berichterstattung versuche ich jedoch bewusst, diese von der Darstellung der Fakten zu trennen. Eine persönliche Sympathie oder Abneigung ist kein Beleg – und aus einer Vermutung wird keine Tatsache, nur weil sie gut zur eigenen Sichtweise passt.
Deshalb gehört zu unserer Arbeitsweise auch der Widerspruch: Sind Aussagen ausreichend belegt? Geht eine Formulierung weiter, als es die Quellen hergeben? Vermischen sich Tatsache und Interpretation? Fehlt eine andere relevante Perspektive? An solchen Stellen soll die KI nicht einfach meine Sicht bestätigen, sondern ausdrücklich gegenprüfen.
Das funktioniert auch in die andere Richtung. KI kann Fehler machen, Quellen falsch einordnen oder Zusammenhänge überzeugender darstellen, als sie tatsächlich belegt sind. Deshalb bleibt die redaktionelle Entscheidung bei mir: Was wird aufgegriffen, was muss nachgeprüft werden und was wird am Ende tatsächlich veröffentlicht?
Neutralität bedeutet dabei nicht, keine eigene Meinung zu haben. Sie bedeutet, sie nicht als Tatsache auszugeben.
KI ist bei Deus ex MaKIna deshalb nicht nur ein Thema, über das berichtet wird. Sie ist Werkzeug, Recherchehilfe, Schreibpartner und gelegentlich auch Gegenstimme.
Sie sitzt gewissermaßen mit am Redaktionstisch.
Was diese Seite leisten möchte – und was nicht
Aus dieser Zusammenarbeit entsteht kein vollständiger KI-Newsticker und auch kein wissenschaftliches Fachmagazin. Deus ex MaKIna erhebt weder den Anspruch, sämtliche KI-Nachrichten abzudecken, noch jedes Thema bis ins letzte technische, juristische oder wirtschaftliche Detail zu analysieren.
Die Idee ist eine andere: einen verständlichen Überblick geben, interessante Entwicklungen herausgreifen und dort genauer nachfragen, wo Schlagzeilen mehr versprechen oder behaupten, als die Fakten hergeben.
Wo immer möglich, verlinken wir Quellen und schauen auf die ursprünglichen Veröffentlichungen. Für Meldungen aus unterschiedlichen Ländern gelten dieselben Maßstäbe.
Nicht jede Frage lässt sich abschließend beantworten. Dann gehört auch diese Unsicherheit zur Geschichte.
Und natürlich ist eine persönliche Auswahl immer genau das: eine Auswahl. Was hier erscheint, wird durch mein Interesse und meine Einschätzung geprägt, welche Entwicklungen einen näheren Blick verdienen. Die Quellen sollen es den Lesern ermöglichen, sich selbst ein Bild zu machen und bei Interesse tiefer einzusteigen.
Nicht Hype gegen Entwarnung austauschen, sondern versuchen zu verstehen, was wirklich dahintersteckt.
Mit Quellen, Einordnung, Neugier und gelegentlich einem Augenzwinkern.
— Sascha
