Deus ex MaKIna

KI zwischen Schlagzeile, Forschung und Wirklichkeit

Ein kuratierter Blick auf die Welt
der künstlichen Intelligenz

🏃‍♂️ Unser alter Bekannter läuft wieder – jetzt noch schneller

Erinnert ihr euch an TianGong Ultra, den chinesischen humanoiden Roboter, der uns hier schon einmal über die Hundert-Meter-Strecke gelaufen ist?

Nun ja: Er hat offenbar weiter trainiert.

Beim Finale der World Humanoid Robot Games in Peking schaffte TianGong Ultra die hundert Meter inzwischen in 8,64 Sekunden.

👉 Zum Artikel bei Reuters

⚡ Was ist neu?

Im Vorlauf lief Ultra noch 9,39 Sekunden, im Halbfinale 8,86 – und im Finale schließlich 8,64 Sekunden.

Dahinter stecken unterschiedliche, in Simulation trainierte Bewegungsstrategien, mit denen der Roboter Gelenke und Gleichgewicht während des Laufs laufend selbst anpasst.

Seine Spitzengeschwindigkeit liegt inzwischen bei mehr als 17 Metern pro Sekunde – über 60 km/h.

🧱 Und das Bremsen?

Äh … ja.

Das steht offenbar noch auf der To-do-Liste. 😁

Hinter dem Ziel befand sich weiterhin eine Crashmatte, in die die sprintenden Roboter hineinliefen. Entwickler Jack Guo nennt das Abbremsen selbst als eines der Probleme, an denen noch gearbeitet werden muss.

🎯 Der etwas andere Realitätscheck

Die Entwickler wollen aus solchen spektakulären Laufleistungen nun vor allem eines machen: zuverlässige Beweglichkeit für den Alltag.

Denn schnell geradeaus rennen ist beeindruckend. Ein brauchbarer humanoider Roboter muss anschließend aber auch Treppen, unebenen Boden und andere reale Umgebungen bewältigen können.

Und idealerweise anhalten.

Zwischenstand also:

Laufen: ✅

Schneller laufen: ✅

Noch schneller laufen: ✅

Bremsen: 🫣



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