Ein Auto, bei dem der Fahrer nicht mehr eingreifen kann â weil es ĂŒberhaupt keinen Fahrer mehr gibt.
Tesla hat begonnen, sein Cybercab im Robotaxi-Betrieb in Texas und Florida einzusetzen.
Das AuffÀllige daran:
Das Fahrzeug besitzt weder Lenkrad noch Pedale.
đ Zum Artikel bei The Verge
đ Was ist passiert?
Tesla betreibt bereits seit einiger Zeit einen Robotaxi-Dienst mit umgebauten Model Y. Je nach Einsatz fahren diese teilweise noch mit menschlicher Sicherheitsbegleitung, teilweise bereits ohne Fahrer im Fahrzeug.
Mit dem Cybercab geht Tesla nun einen deutlichen Schritt weiter.
Das Fahrzeug wurde von Anfang an fĂŒr autonomes Fahren entwickelt. Es gibt deshalb gar keinen klassischen Fahrerplatz mehr, an dem ein Mensch im Notfall einfach ĂŒbernehmen könnte.
Die Steuerung ĂŒbernimmt vollstĂ€ndig das autonome Fahrsystem.
âïž Der RealitĂ€tscheck
Das bedeutet noch nicht, dass ab morgen ĂŒberall fahrerlose Teslas durch deutsche InnenstĂ€dte rollen.
Der Einsatz findet zunÀchst in begrenzten Gebieten statt, und autonome Fahrzeuge unterliegen weiterhin zahlreichen technischen und gesetzlichen EinschrÀnkungen.
AuĂerdem muss Tesla erst im realen Betrieb beweisen, dass sein vergleichsweise stark kamerabasiertes System dauerhaft zuverlĂ€ssig genug funktioniert.
Andere Anbieter wie Waymo setzen zusÀtzlich auf umfangreiche Sensorik wie Lidar und Radar.
đŻ Das eigentlich Spannende
Das Cybercab zeigt ziemlich anschaulich, wie sich unser VerhÀltnis zu Maschinen verÀndert.
Bei bisherigen Autos mit Assistenzsystemen bleibt immer noch der Mensch der Fahrer â zumindest theoretisch.
Beim Cybercab verschwindet diese Rolle vollstÀndig.
Man steigt ein, nennt sein Ziel â und die Maschine ĂŒbernimmt den Rest.
Damit wird aus âKI unterstĂŒtzt Menschen beim Autofahrenâ langsam etwas grundsĂ€tzlich anderes:
Die Maschine fÀhrt. Der Mensch wird zum Passagier.
Physical AI muss eben nicht immer auf zwei Beinen herumlaufen und aussehen wie ein Mensch.
Manchmal kommt sie einfach auf vier RĂ€dern um die Ecke.
